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1

Sonntag, 16. August 2009, 01:13

Zeitreisen/S2-E8

Ja, es war endlich so weit. Super Serienabschluss mit John Simm auf Hochtouren.
Das Ende hat mich so dermassen überrascht, dass ich einfach nur sagen konnte: "GENIAL! 8o "
Bei der Folge allgemein blieb mir bis zum Ende einfach die Spucke weg, und konnte mich kaum auf der Couch halten.
Mehr werde ich später zum besten geben ;) .

Und jetzt, ein frohes diskutieren euch allen und gute Nacht.


MfG Proud Percy
Chris:They've gotta give it up. What else they gonna do? We're the Force. :huh:
Sam:And may the Force be with you.8)

2

Sonntag, 16. August 2009, 01:25

SPOILER!!

Nachdem ich die Folge zum ersten Mal gesehen hatte, ging's mir genauso! Super Abschluß! Genial gemacht.

Allerdings hab ich mich dann auch mit dem Thema beschäftigt, hab verschiedene Statements gelesen, es gibt ja auch viele Leute, die den Schluß nicht toll finden. Entweder, weil man nicht genau weiß, was wirklich passiert (warum hat Sam keine sichtbaren Überbleibsel der Operation? Warum hat er nicht versucht, im Jahr 2005 herauszufinden, ob es Gene & Co. jemals wirklich gegeben hat usw.), oder weil sie nicht wollen, daß er stirbt, oder weil man eben nicht weiß, ob er tot ist oder nicht. An sich ja mit die Idee der Serienschreiber, daß sich jeder das selber überlegen kann. Wobei nicht unerwähnt bleiben soll, daß ja ursprünglich nach Sam's Sprung Schluß sein sollte, seine Rückkehr in's Jahr 1973 wurde dann noch mit hinzugefügt, um die Sache klarer zu machen. Wobei es einigen Leuten doch ganz gut gefallen hätte, wenn der Cortina wirklich abgehoben hätte und in den Sonnenuntergang geflogen wäre. Mir persönlich ist es aber lieber, er bleibt auf der Straße, wo er hingehört. :-)

Ja, wie gesagt, nachdem ich viel drüber nachgedacht hatte, hab ich dann eher gemischte Gefühle gehabt. Einerseits genial, absolut. Aber andererseits auch irgendwie frustrierend. Ist ein schönes Leben nur im Traum möglich? Ist die Realität wirklich so unerträglich? Naja, jedenfalls finde ich, es ist eine Folge, die man sich nicht allzu oft anschauen kann, im Gegensatz zu einigen anderen. Aber alles in allem doch auch gut, daß man sich eben sozusagen aussuchen kann, wie's ausgeht. Man kann sich damit trösten, daß Sam gar nie wirklich aufgewacht ist, sondern das auch nur geträumt hat und sich deshalb dann entschieden hat, im Jahr 1973 zu bleiben und gar nicht mehr zu versuchen, wirklich wach zu werden. Vielleicht ist er auch einfach im Koma gestorben, ohne aufzuwachen. Wer weiß??

Tja, und ansonsten warte ich jetzt auf Staffel 3 von "Ashes to Ashes". Wer weiß, was da noch an Geheimnissen enthüllt werden wird, die vielleicht Einfluß auf die Story von Sam und den anderen haben. *Neugier*

Jessie
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3

Sonntag, 16. August 2009, 01:31

Es ist vorbei. 16 Folgen Life on Mars sind nun auch über die deutschen Bildschirme geflimmert. Wehmut kommt auf.

Gerade die letzte Folge ist eine emotionale Tortur, find ich. Nachdem ich sie das erste Mal gesehen hatte, ging es mir folgendermaßen:

:surprised :love: ;( :thumbsup: ;( :surprised 8| ;( ?( :love: :D ;( :huh: :al :wacko: :god 8) :S :wacko: :wacko: :wacko:

Und danach lag ich eine Woche krank im Bett...


Das Ende ist schon verdammt mutig. Sowas würde eine amerikanische Serie nie bringen! Allein deshalb verdient LoM schon mal Respekt. :thumbup:

Doch ohne die grandiose Leistung des Hauptdarstellers wäre die Folge in die Hose gegangen. John Simm überzeugt hier wirklich auf ganzer Linie! :god

Wie er Frank Morgan im Auto konfrontiert und dieser ihm dann die Geschichte mit der Amnesie auftischt. Man kann wirklich alle Gedanken von Sams Gesicht ablesen. Wie sein Lächeln sich langsam in Unglaube verwandelt. Wie er verzweifelt darauf beharrt, dass dies alles Einbildung ist und wie dann endlich sein Weltbild ins Wanken gerät, wie seine Welt kopfsteht. Brilliant gespielt!
My name is Sam Tyler. DCI Sam Tyler.
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axel01

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4

Sonntag, 16. August 2009, 11:10

Die Friedhofszene verwirrt mich besonders: Frank Morgan will Sam klar machen, dass 1973 real ist, gleichzeitig erfährt Sam aber auch, dass Vic und Ruth Tyler, die er doch 1973 kennengelernt hat, auch nicht real waren, :S ?

Was meint Ihr dazu? Fällt Euch vielleicht eine Erklärung dazu ein?

Dass man die Folge nicht so oft sehen kann, dem muss ich widersprechen, ich hab sie mir gerade noch mal auf Englisch angesehn :D , also schon dritte mal und ich finds immer noch toll.

Hier noch mal die wunderschöne Schlussszene :god :

http://www.youtube.com/watch?v=a3CMX7SZlDw
wakey wakey Drakey!
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5

Sonntag, 16. August 2009, 11:36

Die Folge ist absolut genial. Sams Weltanschauung wird ganz zu letzt nochmals total auseinandergenommen, und dabei erweist sich Frank Morgan als eiskalter Manipulator, der genau das tut, was er Gene anlastet: Über Leichen zu gehen, um sein Ziel zu erreichen. Aber dass alles für Sam so total schief läuft ist nur ein Abbild der Operation im Krankenhaus, wo der Arzt herausfindet, dass der Tumor doch nicht operabel ist. In meiner Weltanschauung ist Frank Morgan der Tumor, nicht Gene Hunt. Gene ist wie Sams Alter Ego.

Am besten mag ich die Szene zwischen Sam und Annie in Sams Wohnung (Sam bietet Annie einen one-night-stand an? Hoppla!) und die Szene mit Morgan beim Friedhof. Wie auch Life schon gesagt hat, zeigt John da wieder eindrücklich, was für ein toller Schauspieler er ist.

Ich schau mir die Folge trotzdem nicht häufig an. Denn nachdem Sam mein Herz im Sturm erobert hatte und ich mit ihm so gewünscht hatte, dass er endlich wieder aufwacht, wacht er mit dem Tumor auf und die Welt ist so kalt und öde wie zu Beginn der Serie. Nur dass es ihm da noch nicht aufgefallen ist. Jetzt schon. Ich kann zwar verstehen, weshalb er springt. Aber ich finde es trotzdem schrecklich.

Als ich die Folge das erste Mal sah, sass ich nachher eine halbe Stunde vor der abgeschalteten Glotze und habe versucht, zu begreifen, was da gerade geschehen war. Dann traf mich die Erkenntnis, dass er tot ist. Ich bin heulend ins Bett gegangen!!!! DIe Szene bringt mich noch immer zum Weinen, ein bisschen wenigstens.

;( ;( ;( ;( ;(

Was die Frage nach Ruth und Vic Tyler anbelangt: Ja, Sam hat sie 1973 getroffen. Aber er ist da durch Morgans Behauptungen so aus dem Konzept gebracht, dass nicht mehr weiss, wo unten und oben ist. Und in seiner Realität hat er sie ja tatsächlich schon länger nicht mehr gesehen. Und wenn 1973 Realität ist, können sie unmöglich seine Eltern sein. Natürlich, mit den Todestagen auf dem Grabstein können sie auch nicht 1973 gelebt haben. Aber er hat sie das letzte Mal vor mehrerer Monaten gesehen, und wenn Morgan Recht hat, ist auf sein Gedächtnis ja eh kein Verlass...

Morgan ist ein Bastard. Und ich meine nicht den Hirnchirurgen, ich meine den Tumor ;)

Witzigerweise gibt es übrigens im Begleitband zur Serie ein Foto von Sam im Krankenhausbett. Während die Kamera ihn immer von vorne zeigt, wo man nur die Schläuche vom Beatmungsgerät sieht, zeigt ihn das Foto von der linken Seite. Und man sieht darauf eine mit Blut befleckte Unterlage, die zwischen Sams Kopf und dem Kissen liegt. Wenn man von einer heute üblichen Hirnoperations mittels Endoskop ausgeht, hätten wir hier also den vielzitierten, fehlenden Beweis der Hirnoperation.
You know when you're alive because you can feel, and you know when you're not because you can't feel anything.

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6

Sonntag, 16. August 2009, 11:46

Um mit Charles Dickens zu sprechen (etwas verändert)

Dies war die traurigste aller Folgen und dies war die hoffnungsvollste alle Folgen, zumindest für mich.

Hier wird die schlimmste Gewaltszene gebracht, Hunt läßt Carling den Verdächtigen in der Tat foltern, es scheint damit Sam`s Entschluß Hunt zu vernichten noch einen kräftigen Zuspruch bekommt.

Auf dem Friedhof gelingt es dann Morgan/Hyde (den Morgan IST für mich Hyde, eine böse Macht, die mit Sam ihr Spiel treibt) fast in völlige Verwirrung zu stürzen. An jenem Tag ist auch der einzige Moment, wo es regnet und das düstere der Stimmung so richtig unterstreicht. Nicht nur vorgegaukelt zu bekommen, die Eltern, die man liebt, wären gar nicht die echten, sondern zudem wären diese tot und man selbst wäre gar nicht der Mann, für den man sich hält, reicht in der Tat aus einen Menschen in die düsterste Verzweiflung zu treiben und damit in die Fänge der Finsternis. So sagt Nelson ja auch zu Sam, er sehe Dunkelheit in ihm.

Immerhin glaubt Sam ja, das Hyde ihnen zu Hilfe kommen würde aber natürlich bringt gerade das Funkgerät, das ihm Morgan so nett in die Hand drückte, das Verderben über sie. Dann trifft Sam im Tunnel (also DEM Symbol für den Übergang zwischen den Welten, sei es nun Tod und Leben oder Parallelwelten) Morgan /Hyde, der ihm süffisant erklärt, das die anderen nun sterben würden und er, Sam, damit zurück dürfte. Und während Sam noch zögert und für mich scheint er gerade dabei zu sein Annies Hilfeschrei zu folgen, bricht das Licht herein und reißt ihn in die kalte Einsamkeit des Jahres 2006.

Und da ist er nun zurück, wo er hinwollte und stellt fest, das seine Erinnerung daran sehr trügerisch waren, hier hat er kerine Freunde, er ist allein in einer kalten, sterilen Welt gefangen. So ist für mich sein Sprung, ein Sprung in die Freiheit und zurück dorthin, wo er lange Zeit gelebt hat, in eine andere aber durchaus (für mein Empfinden) real existierende Zeit.

Er rettet alle und ist damit selbst gerettet. In der Szene wo sich er und Annie endlich küssen, erscheint am Himmel ganz schwach der Regenbogen, das klassische Symbol der Hoffnung.

Und dann platzt natürlich Gene Hunt hinein und befördert alle in eine neue abenteuerliche Zukunft.

Und zum Schluß wirft uns alle das Testcardgirl hinaus...Ende der Story...soweit...
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7

Sonntag, 16. August 2009, 12:23

Wow! Was für eine Folge-Das Ende...boah. Jetzt weiß ich, warum es sich gelohnt hat für die zweite Staffel zu kämpfen :thumbsup:

Also wie am Anfang der Radiosprecher über den Tumor spricht ist ja schon geil :D

Aber habe ich richtig gehört? Der Chirug MORGAN... :surprised 8| Und das er Gene Hunt vernichten soll hat mich auch schockiert...

Jetzt ist das erste Mal, dass er wieder davon spircht dass 1973 unreal ist.

Hmm Sam und Annie :love: Annie: "Ihr Herz rast ja..." :D Wie süüß... :rolleyes:

Aber als dann das Testcardgirl auftaucht... :panik Mein Gott hab ich mich erschreckt.



Sams Grab ist echt grsuelig... Sein Gesichtsausdruck dabei :S

Wie kann er denn 1881 gesorben sein, wenn er doch 1973 gerade mal 4 (oder 8) war :?:



Iche finde das echt traurig, wie Chris enttäuscht wird und wie sauer Ray reagiert; verständlicherweise. Und jetzt dreht sich auch noch Annie gegen ihn. Sam tut mir leid, obwohl er die Rolle ja nur spielt.

Sehr gut wohlgemerkt ;)

Boah wie fies... Ich habs mir gedacht, dass Morgan doch ein Schwein ist :cursing:

Autsch Chris wurde richtig erwischt und Ray auch... Mein Gott und Sam weiß einfach nicht was er tun soll. Er entscheidet sich ja für 2007. Und das sein Zimmer zufällig 2612 HYDE heißt... :rolleyes: Jaja die kleinen Details machen die Serie aus.

Sam fühlt nichts bei der Verletzung, das ist dür ihn das Zeichen. Er ist doch falsch hier, er muss zurück und das macht er. Auf eine richtig spektakuläre Art und Weise :thumbup:

Und dann dieses dünne "Tut mir Leid" am Ende "Lassen Sie mich los, sie Schwuchtel" :D

Haha das ist doch sie Szene... Ray mit der Andeutung der Oberweite einer Krankenschwester-herrlich :rolleyes:

Und dann Annie und Sam zum Schluss :love: :love: Er war das erste mal seit Beginn der ersten Folge, dass ich richtig gerührt war ehrlich...

Die Folge ist die emotionalste überhaupt.

Wie er dann das Radio verstellt.. haha wie Sam dann noch zum Ende versucht Gene ein bisschen Vernunft einzubläuen. Was aber sicherlich nicht funktioniert :D



Mfg Chris Skelton 8 d



PS: Mein 99. Beitrag ^^

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8

Sonntag, 16. August 2009, 12:33

Was die Frage nach Ruth und Vic Tyler anbelangt: Ja, Sam hat sie 1973 getroffen. Aber er ist da durch Morgans Behauptungen so aus dem Konzept gebracht, dass nicht mehr weiss, wo unten und oben ist. Und in seiner Realität hat er sie ja tatsächlich schon länger nicht mehr gesehen. Und wenn 1973 Realität ist, können sie unmöglich seine Eltern sein. Natürlich, mit den Todestagen auf dem Grabstein können sie auch nicht 1973 gelebt haben. Aber er hat sie das letzte Mal vor mehrerer Monaten gesehen, und wenn Morgan Recht hat, ist auf sein Gedächtnis ja eh kein Verlass...


Ja, stimmt ja. In seinem Leben von 1973 können sie wirklich nicht seine Eltern sein. Er erinnert sich nur an sein Leben in 2006, wo es als Sam Tyler seine Eltern sind. Dann kann auch gut sein, dass er in seinem Leben von 1973 wirklich nicht Sam Tyler, sondern Sam Williams heißt. Ich spreche bewusst von seinen zwei Leben, weil ich das auch für möglich halte, dass nämlich beide real sind, so wie ich davon ausgehe, dass wir alle mehrere Leben haben (aber das ist nur meine Meinung, vielleicht spinne ich ja auch nur :] ). Auch besteht die Möglichkeit, es deutet einiges darauf und wie Jessie schon sagte, dass Sam nicht wirklich in 2006 aufgewacht ist. Aber dagegen spricht wieder, dass DI Alex Drake (in Ashes To Ashes) den Fall und die 1973-Schilderungen von Sam Tyler als seine Psychologin kennt. Und Sam ordnete ja in dieser Folge an, man möge diese Aufzeichnung der Psychologin bringen und einen Termin mit ihr ausmachen.

Es gibt bestimmt mehrere Erklärungsmöglichkeiten und vielleicht kommt jeder zu seinem eigenen Schluss, vielleicht wird Ashes To Ashes noch Licht in die Sache bringen :S
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »axel01« (16. August 2009, 12:43)


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9

Sonntag, 16. August 2009, 12:34

Hyde taucht als Aufschrift des öfteren auf, auf einer Buslinie, einer Bierreklametafel....und da verließen sie ihn und mich mein Gedächtnis#
Also ich finde ja nicht das Sam sich entscheidet, schaut man sich die Szene einige male an, sieht man, das er da fast auf dem Rückweg ist und dann erwischt ihn das Licht und zack-zurück...aber natürlich gibts da auch verschiedene Meinungen zu....

Geht man von einer Zeitreise aus, können sie 1973 selbstverständlich seine Eltern sein und er sich selbst als kleiner Junge sehen...da dann 2006 und 1973 nebeneinander existieren....die Forschung geht ja tatsächlich davon aus, das Zeitreisen theoretisch möglich wären, siehe dazu Einsteins Relativitätstherorie :D
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10

Sonntag, 16. August 2009, 12:47

Also ich hab die Folge ja schon öfters als 3 mal gesehen. Aber ich find sie immer emotional sehr anstrengend.

Ach ja, wurde eigentlich die Szene mit dem Kassettenrekorder und Genes Pornoheftl rausgeschnitten? Ist mir gestern irgendwie entgangen. Jaja, man kauft die Dinger immer nur wegen den Artikeln. :D

Die Szene auf dem Friedhof dient definitiv dazu, den Zuschauer nochmal total zu verwirren. Daß Sam im Koma liegt, wird ja doch mehr oder weniger klar, eigentlich ist die Auflösung des Ganzen ja doch ganz einfach - also nochmal so richtig Verwirrung gestiftet, die Achterbahn der Gefühle gestartet ... und es funktioniert. Friedhöfe sind ja sowieso irgendwie unheimlich, dazu dann diese Story ... und noch vertraut man Morgan ja. Also zumindest tendentiell. Wie böse er wirklich ist und was seine eigentliche Absicht ist, erfährt man dann ja erst später. Aber das wirft dann die Frage auf: Warum? Warum will Morgan Gene beseitigen? Was hat er denn gegen ihn bzw. davon, wenn er in Pension geschickt und entfernt wird? Es scheint ja doch mehr ein persölicher Kreuzzug zu sein als daß es ihm um die Sache geht, sonst könnte er sich ja nicht solcher Methoden bedienen, wenn er wirklich der Gute wäre. ??

Die Friedhofsszene gibt natürlich auch noch Gelegenheit, den Namen Sam Williams einzuführen. Denn so sollte unser Sam ja eigentlich heißen, bis die Tochter eines der Schreiberlinge (glaub ich) als Nachnamen "Tyler" vorgeschlagen hat. Nach Ruth Tyler aus "Dr. Who". :-)

Auf jeden Fall wirklich ein mutiger Schluß. Hab die Folge (bzw. die Serie) auch schon mit anderen angeschaut und da kamen dann so Reaktionen wie "Er wird doch nicht?!", als Sam auf dem Dach oben stand und loslief. Und dann der totale Schock, als er wirklich springt. Und ja, wenn jemand sagt, die Serie sei "jugendgefährdend" (was natürlich a Schmarrn ist, es gibt da wesentlich schlimmere und brutalere Sachen, das hier hat was mit Intelligenz und Nachdenken zu tun!), dann wegen dieser Szene und nicht wegen Genes Bemerkungen.

Ich hoffe halt, daß durch "Ashes to Ashes" und die bevorstehende 3. Staffel, die ja die große Auflösung bringen soll (wenn sie's tut, ich traue denen ja zu, daß sie wieder ein irgendwie "offenes" Ende produzieren), dieses Ende nicht korrumpiert wird. Also nicht alles das, was wir jetzt gesehen haben, total geändert oder gar verfälscht wird.

Jessie

P.S.: Ja, das mit dem Bild im Begleitbuch stimmt, da sieht man einen kleinen Lappen unter seinem Kopf mit etwas, das wie Blut aussieht. Danke für den Hinweis. Aber trotzdem hätte ich mehr erwartet, einen Verband, mehr Schläuche usw. Er steht auch recht schnell auf und geht sofort wieder an die Arbeit ... vermutlich wurde das aber einfach "gekürzt", sprich man sieht nicht, wie lang es dauert, weil es nicht wichtig für die Handlung ist.

Aber eine Sache ist mir noch aufgefallen an der Synchronisation: Er sagt, nachdem er das Tonband mit seiner Story für die Psychologin abgibt, daß er einen Termin mit dieser haben möchte. Und, was wird dann daraus? Im Original sagt er, daß es durchaus gut war, über das Ganze zu sprechen, also seine "Erlebnisse" zu schildern. Von einem eventuellen Treffen mit dieser Psychologin ist da nie die Rede - und wer "Ashes to Ashes" schon gesehen hat, weiß ja auch, daß er für das Treffen zumindest ein Stückchen hätte fahren müssen.
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11

Sonntag, 16. August 2009, 12:50

Das ist es, was diese Folge besonders macht: Die Vielschichtigkeit, wo das Ende ab dem Sprung mehrere Interpretationen offen lässt (War 1973 nun doch keine Illusion, sondern 2006 das eigentliche "Koma"?) Ab dieser Folge wird jedenfalls alles bisherige in Frage gestellt. Und das mit seinen "wahren" Eltern, seiner Identität und was Morgan zu Sam die ganze Zeit gesagt hat hat mich durchaus verwirrt, und das meiste kam mir schlichtweg gelogen vor.

Mal abgesehen davon war diese Folge wirklich voller Emotionen. Manchmal war sie so Stark, dass man kaum atmen konnte. Die besten Szenen waren u.a. die mit Sam und Annie.
In der Wohnung war es einfach eine rührende Szene, wo man mit Sam und Annie mitfühlen konnte. Bis das Testcardgirl kam :surprised.
Und natürlich die Stelle, wo Sam das Vertrauen von seinen Kollegen und obendrein noch von Chris und Annie verlor, und Annie Sam noch eine Ohrfeige gab, die Szene kann man nicht mit Worten beschreiben. Großartig gespielt.


MfG Proud Percy
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12

Sonntag, 16. August 2009, 12:52

Ich finde am Schlimmsten, daß Sam bereit ist, Gene und seine Kameraden zu opfern. Man kann das wirklich nur damit erklären, daß er davon ausgeht, daß sie nicht real sind. Das sagt er ja auch, wie er anfängt zu glauben, daß 1973 die Realität sein könnte. Da meint er ja, wenn Gene real ist, was passiert dann mit ihm (im Original sagt er, "then he's got a life!"). Und fragt sich, ob er ihm das antun kann, daß seine Karriere ruiniert wird. Zwar ist er mit Genes Methoden nicht einverstanden, aber er will ihn eigentlich auch nicht einfach hintergehen oder "töten" (die Pensionierung würde ihn umbringen, wie er feststellt).

Trotzdem läßt er sich aber auf Morgans Plan ein - das ist das, was mich immer wieder fertigmacht. Auch wenn er zurückkommt, sich selbst "opfert" (wenn man davon ausgeht, daß er sich selbst umbringt, nur um seine "Hirngespinste" zu retten), es ist trotzdem Verrat. Und die Reaktionen des Teams absolut gerechtfertigt. Obwohl er ja bei Gene wirklich gut wegkommt ... die Frage ist ja auch, ob er nicht nur deshalb zurückkommt, weil er nicht damit leben kann, sie im Stich gelassen zu haben. Selbst wenn er davon ausgehen muß, daß sie nicht real sind, nachdem er aufgewacht ist. Also wenn man diese Storylinie verfolgt.


Auch besteht die Möglichkeit, es deutet einiges darauf und wie Jessie schon sagte, dass Sam nicht wirklich in 2006 aufgewacht ist. Aber dagegen spricht wieder, dass DI Alex Drake (in Ashes To Ashes) den Fall und die 1973-Schilderungen von Sam Tyler als seine Psychologin kennt. Und Sam ordnete ja in dieser Folge an, man möge diese Aufzeichnung der Psychologin bringen und einen Termin mit ihr ausmachen.

Es gibt bestimmt mehrere Erklärungsmöglichkeiten und vielleicht kommt jeder zu seinem eigenen Schluss, vielleicht wird Ashes To Ashes noch Licht in die Sache bringen :S


WENN die Abenteuer von Alex in "Ashes to Ashes" real sind [spoiler](und damit meine ich auch den Anfang, bevor sie in's Jahr 1981 kommt, wo sie den Bericht über Sam im Auto hat)[/spoiler]... schaun wir mal ... :-)

Jessie
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axel01

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13

Sonntag, 16. August 2009, 13:04


WENN die Abenteuer von Alex in "Ashes to Ashes" real sind ... schaun wir mal ... :-)

Jessie
mmh ... ja! Hast recht, schaun wir mal :] ...

[spoiler](ihr Erwachen wirkte ja auch irgendwie nicht echt - mit Gene Hunt auf allen Monitoren)[/spoiler]
...
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »axel01« (16. August 2009, 13:40)


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14

Sonntag, 16. August 2009, 13:09

Tja, Morgan/Hyde hat Sam halt soweit fertig gemacht, das er an allem zweifelt, menschlich nachvollziehbar, wenn ihm auch noch die eigene Identität in Frage gestellt wird. Es ist wie Nelson sagt, das Dunkle von Hyde ist in ihn eingedrungen....

Übrigens gibt es da noch eine schöne Einstellung, als Sam bei seiner Mutter in 2006 ist, gibt es ein Bild, wo ihn die Kamera hinter Stäben zeigt, hinter Gitterstäben...

Deshalb bedeutet für mich ein Sprung, den Sprung in die Freiheit der Vergangenheit, die dann seine Gegenwart ist und der Regenbogen ist das Zeichen der Hoffnung...in der Tat...somewhere over the rainbough.....
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Sonntag, 16. August 2009, 13:41

Übrigens gibt es da noch eine schöne Einstellung, als Sam bei seiner Mutter in 2006 ist, gibt es ein Bild, wo ihn die Kamera hinter Stäben zeigt, hinter Gitterstäben...




Meinst du die Einstellung wo die Kamera durch das Treppengeländer blickt?

Ja zeigt irgendwie dass 2006 nicht das ist, was er wirklich will.



Mfg Chris Skelton 8 d



PS: Mein 100. Beitrag ^^

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Chris Skelton« (20. August 2009, 19:26)


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16

Sonntag, 16. August 2009, 13:43

Zitat

Übrigens gibt es da noch eine schöne Einstellung, als Sam bei seiner Mutter in 2006 ist, gibt es ein Bild, wo ihn die Kamera hinter Stäben zeigt, hinter Gitterstäben...

Ja, stimmt, das ist mir auch aufgefallen. Nur den Regenbogen habe ich nicht gesehen ...
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17

Sonntag, 16. August 2009, 17:04

Habe heute früh extra angeworfen, um den zu sehen.....wenn Sam und Annie aufeinanderstreffen, nachdem Sam sie sucht (und Phyllis hin quasi dazu aufgefordert hat) steht gaaaaanz weit hinter ihnen am Himmel (okay, wo sonst) kurz ein Regenbogen, man darf halt nur nicht die zwei anschauen!

Und öh ja Chris, DIE Einstellung meine ich, 2008 ist ja eisig, steril und ein Gef.....
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Sonntag, 16. August 2009, 22:08

Ja, leider fielen etliche kleine Dialoge der Schere zum Opfer.

Unter anderem halt auch der als Sam den Kassettenrecorder unter dem "Just Jugs" Magazin versteckt und dann Gene auf ihn zukommt, um sich das Magazin zu nehmen. In seiner Panik bei seinen Abhörversuchen erwicht zu werden, sagt Sam, er wolle noch einen Artikel in dem Magazin lesen. Und Gene entgegnet, dass er Sam traurigerweise glaubt. :D

Auch Nelson kam irgendwie so gut wie gar nicht in dieser Folge vor. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass er Sam in der deutschen Version sagt, dass er die Dunkelheit in Sam sieht.

Das Robocop Zitat war, glaub ich, auch nicht drin. Dafür wurde aus Bruce Forsyth irgendein anderer gemacht.


Dass die Stimme am Ende im Radio übrigens, die von Frank Morgan war in der deutschen Fassung, empfand ich als höchst unpassend! :mauer

Hier ist mal das Bild, wo man Sam im Krankenbett von der Seite sieht.

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19

Sonntag, 16. August 2009, 22:24

Zitat

Dafür wurde aus Bruce Forsyth irgendein anderer gemacht.

Ja, Peter Sellers wurde daraus gemacht! Im Gegensatz zu Bruce Forsyth war der ja hier ziemlich bekannt!
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20

Montag, 17. August 2009, 10:39

Habe heute früh extra angeworfen, um den zu sehen.....wenn Sam und Annie aufeinanderstreffen, nachdem Sam sie sucht (und Phyllis hin quasi dazu aufgefordert hat) steht gaaaaanz weit hinter ihnen am Himmel (okay, wo sonst) kurz ein Regenbogen, man darf halt nur nicht die zwei anschauen!


Jaaaa, jetzt sehe ich ihn! Danke!

Auf dem youtube-Video ist er kaum zu erkennen, nur wenn man weiß, dass er da ist!
Außerdem hatte ich wohl zu spät geguckt, als sie sich schon küssen, wie du erst sagtest.

Alles klar: Hoffnung für Sam und Annie ;)
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